Prüfkriterien

Hohenstein hat zur Bewertung des Schlafkomforts eine innovative Prüfmethode mit dem schwitzenden, thermischen Manikin entwickelt. Mit dieser Methode lässt sich die gesamte Bettdeckenkonstruktion (Materialeinsatz, Schnittführung, Steppungen, Körperanpassung) durch Simulation des Gebrauchs messen und bewerten.

Für die Ermittlung einzelner Materialparameter des Lagenaufbaus, z.B. im Rahmen der Produktentwicklung, können hierzu ergänzend weiterführende Prüfungen mit dem Hohenstein Hautmodell nach DIN EN ISO 11092 durchgeführt werden.

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Bitte beachten Sie, dass das Schlafkomfortlabel mit Beurteilungssystems in „Schlafkomfortnoten“ nicht mehr vergeben wird.
 

Mit einer Thermischen Gliederpuppe wird zunächst die effektive Wärmeisolation ermittelt und die Bettdecke in eine von drei Wärmeisolationsklassen eingeordnet. Anschließend werden mit dem Hohenstein Hautmodell nach DIN EN ISO 11092 der materialspezifische Wärme- und Wasserdampfdurchgangswiderstand, die Wasserdampfaufnahmefähigkeit sowie die Pufferwirkung gegenüber Wasserdampf gemessen.

Die ermittelten Werte werden mit Hilfe eines Beurteilungssystems in „Schlafkomfortnoten“ für Warmes Klima und Kaltes Klima, zur Charakterisierung der thermophysiologischen Eigenschaften der Bettdecke, umgerechnet. Diese Noten können zwischen „sehr gut" und „mangelhaft" liegen.