Projektträger
FKT/AiF
Förderprogramm
IGF-Normalverfahren
Projekt-Nr.
20122 N
Projektleiter
Dr. Evelyn Konopka
Projektstatus
In Arbeit
Projektlaufzeit
01.12.2018 - 31.12.2020

Wirkungsweise von antimikrobiellen Peptiden (AMPs) auf das Hautkeimbild und die Entwicklung eines bioaktiv wirkenden Textils zur Anwendung bei chronisch entzündlichen Hauterkrankungen

Chronisch entzündliche Erkrankungen der Haut wie Neurodermitis gehen meist mit bakteriellen Infektionen durch Staphylococcus aureus einher. Die Besiedlungsdichte der Haut mit S. aureus korreliert dabei mit dem Schweregrad der Erkrankung. In diesem Projekt soll ein biofunktionalisiertes Textil entwickelt werden, um Symptome wie starken Juckreiz und bakterielle Infektionen zu lindern. Basis der Entwicklung sind antimikrobielle Peptide (AMP), welche natürlich in den verschiedensten Organismen vorkommen. Es werden AMPs mit selektiver Wirkung gegen pathogene Hautkeime wie S. aureus eingesetzt, damit die gesunde Hautflora so wenig wie möglich beeinflusst wird. Die AMPs werden auf einem textilen Trägersubstrat aus Polyester (PET) immobilisiert und die Wirksamkeit und der Einfluss auf das Hautmikrobiom wird sowohl mittels eines Hautmodells in vitro als auch innerhalb einer Probandenstudie in vivo untersucht. Diese Entwicklung soll eine Alternative zu bisher eingesetzten Therapien wie lokale Antibiotikabehandlung und Silbertextilien aufzeigen.