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BÖNNIGHEIM (aba) Die 2019 veröffentlichte DIN SPEC 60015 „Quantitative Messung der Verdunstungskühlung von smarten textilen Materialien für Arbeit, Sport / Outdoor und Freizeit“ definiert das Messverfahren und die Anforderungen für Textilien und Bekleidung, die einen Kühlungseffekt versprechen. Hiermit wird ein marktkonformer Standard geboten, bevor die Methode im nächsten Schritt in eine ISO-Norm überführt wird. 

Der von Hohenstein entwickelte WATson ist das weltweit einzige Prüfgerät, das bei Textilien die Kühlleistung durch Verdunstung wie beispielsweise bei sportlicher Aktivität – messen kann. Er fand in der Textilbranche von Anfang an großen Anklang. Mit ihm lässt sich die dynamische Wechselwirkung von Textilien und menschlicher Thermoregulation messen – auch unter veränderbaren klimatischen Bedingungen und Schwitzraten. Für die Messung benötigt WATson lediglich eine 25x25 cm große Stoffprobe. Er liefert Daten über die durchschnittliche Kühlleistung, die Kühlleistung im Laufe der Zeit, das Reaktionsverhalten des Textils und die Trocknungszeit. Diese Daten werden für die Produktentwicklung, Qualitätssicherung, den Wettbewerbsvergleich und zur Überprüfung von Marketing-Aussagen genutzt. Neben den in der DIN SPEC 60015 festgelegten Prüfszenarien, kann WATson aber auch für spezielle Anforderungen individualisiert werden.

Pressebilder

Mit Hilfe des Messgeräts „WATson“ (WärmeAbgabeTester) ermittelt Hohenstein die Kühlfunktion von textilen Materialien. © Hohenstein
Hohensteins WATson beurteilt die Performance von Produkten durch Messungen und unterstützt somit die Optimierung im Rahmen der Materialentwicklung des Herstellers. © Hohenstein