Textilien sind als effektiver UV-Schutz geradezu prädestiniert, da sie bei Verwendung geeigneter Materialien und Konstruktion einen besonders hohen Schutz vor intensiver Sonnenstrahlung bieten.

Bekleidung oder Markisen erreichen UV-Schutzfaktoren von 80 und übertreffen damit selbst die höchsten Werte kosmetischer Sonnenschutzmittel wie Sunblocker um ein Vielfaches.

Darauf können Sie zählen!

Als verlässlicher Nachweis der Schutzwirkung gegen UV-Strahlung von Textilien gilt der UV STANDARD 801 - ein unabhängiges Label, das den erreichten UV-Schutzfaktor (UPF = Ultraviolet Protection Factor) direkt am Produkt ausweist.

Wie gut ein textiler Artikel vor schädlichen UV-Strahlen schützt, lässt sich weder durch kritischen Augenschein noch durch Befühlen des Materials bestimmen. Realistische Aussagen sind nur auf Grundlage normierter Messverfahren und einer fachkundigen Prüfung im Labor möglich.

Im Vergleich zu anderen internationalen Standards und Prüfmethoden berücksichtigt der UV STANDARD 801 nicht nur den Neuzustand eines Produkts, sondern bezieht auch übliche Gebrauchsbedingungen wie die Befeuchtung und Dehnung des Materials in die Bestimmung des UV-Schutzfaktors mit ein.

Darüber hinaus bilden die ungünstigsten anzunehmenden Bedingungen (Worst-Case-Szenario) in Bezug auf die Sonneneinstrahlung und den menschlichen Hauttyp die Berechnungsgrundlage des ermittelten UPFs.

Knallharte Kriterien – verlässlicher Schutz!

Das UV STANDARD 801 Label signalisiert, dass Textilien nach strengsten Vorgaben gemessen wurden und aussagekräftige UV-Schutzfaktoren bieten. Für die Vergabe des Labels gelten folgende Kriterien:

  • Sonnenspektrum des Australisch/Neuseeländischen Standards
    (Sonneneinstrahlung am 1. Januar in Melbourne, also zum Höhepunkt des australischen Sommers)
  • Annahme des empfindlichsten menschlichen Hauttyps
  • Prüfung des Produkts im Neuzustand
  • Zusätzlich: Prüfung des Produkts nach dem Gebrauch.
    Bei Bekleidungsmaterialien z. B. Dehnen, Befeuchten, Scheuern, Waschen/Reinigen.
    Bei Beschattungsmaterialien z. B. Dehnen, Befeuchten, künstliche Alterung/Bewitterung.

Der ermittelte UPF wird als Multiplikator für die Eigenschutzzeit der Haut verwendet und gibt an, wie lange man sich mit dem Textil effektiv in der Sonne aufhalten kann, ohne Schädigungen der Haut davonzutragen.

Beim UV STANDARD 801 gibt es folgende UV-Schutzfaktoren (UPF): 10, 15, 20, 30, 40, 60, 80.

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