Unsere aktuellen Forschungs-Highlights

Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 haben die Hohenstein Institute in ihrer Unternehmensgruppe in Bönnigheim ein neues Zentrum für textile Gesundheitswissenschaften eingerichtet. Das Hohenstein Health Center konzentriert sich speziell auf jene Aspekte, in deren Mittelpunkt Medizintextilien stehen, d.h. Kleidung, Textilprodukte oder Verfahren, die Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben.

Die Hohenstein-Forscher haben neue Methoden zur Analyse und Beurteilung der Interaktion zwischen Textilien und der menschlichen Haut entwickelt. Für die Textil- und Bekleidungsindustrie ist die Frage nach den Vorgängen bei der Wahrnehmung von Textilien von zentraler Bedeutung, weil man daraus Schlüsse im Hinblick auf technische Konstruktionsparameter entlang der textilen Kette ziehen kann. Derart optimierte Bekleidung könnte somit konkret für den Träger entworfen werden.

Nationale und internationale Studien belegen, dass mehr als 50 % der Frauen einen schlecht sitzenden BH tragen und große Probleme haben, die richtige BH-Größe zu finden. Ein vor kurzem abgeschlossenes Forschungsprojekt der Hohenstein Institute liefert neue Daten zum Brustvolumen, welche eine Optimierung der Cup-Größen ermöglichen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes entwickelten die Firma Völkle und die Hohenstein Institute einen innovativen Bürostuhl. Dieser ermöglicht mithilfe seiner durchgehenden Lüftungskanäle einen optimalen thermophysiologischen Sitzkomfort und erfüllt höchste ergonomische Anforderungen.

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens haben Wissenschaftler der Hohenstein Institute eine sensorisch kühlende Textil-Ausrüstung entwickelt und analysiert. Diese Ausrüstung bewirkt einen dauerhaft milden Kühleffekt, ohne die Haut zusätzlich zu reizen. Somit ist sie für therapeutische Zwecke, wie z.B. die Behandlung von Sportverletzungen, aber auch bei Insektenstichen sowie Multipler Sklerose oder Psoriasis gut einsetzbar.

Die Optimierung von Mehrweg-OP-Textilien hinsichtlich Tragekomfort und Langlebigkeit ermöglicht es, auf Dauer signifikante Mengen an Abfall einzusparen und wertvolle Ressourcen zu schonen. Gerade dieses Thema erlangt im Gesundheitswesen immer mehr Bedeutung, denn: Im Sinne der Abfall-
vermeidung greift seit dem Inkrafttreten des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auch in Krankenhäusern die Vorgabe, Wertstoffe eine möglichst lange Zeitperiode im Wirtschaftskreislauf zu belassen.

Wissenschaftler der Hohenstein Institute und des Fraunhofer Institutes für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB geben den Start eines interdisziplinären Forschungsvorhabens bekannt. Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist die Entwicklung einer natürlichen, proteinbasierten, wasser- und schmutzabweisenden Textilausrüstung.

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „AlBioTex“ haben Forscher der Hohenstein Institute, der B.R.A.I.N AG und der Kelheim Fibres GmbH den biotechnologischen Prozess zur Herstellung von bakteriellem Alginat etabliert. Den Forschungspartnern ist es erstmals gelungen, den kompletten Produktions- und Verarbeitungsprozess von der biotechnologischen Herstellung der bakteriellen Alginate über die Faserproduktion bis hin zur Herstellung textiler Flächen abzubilden.

Hohenstein Wissenschaftler haben eine Pollenprüfstrecke entwickelt, welche den Pollenflug simuliert und die Haftung der Pollen auf Textilien untersucht. Sie bietet Textilherstellern die Möglichkeit, künftig optimierte Kleidung und Heimtextilien für Pollen-Allergiker zu entwickeln, um lästige Heuschnupfen-Symptome einzudämmen.

Der Traum jeder Frau: ein BH, der toll aussieht, perfekt passt und in dem man sich rundum wohlfühlt. In Wirklichkeit plagt sich jede zweite Frau mit falsch sitzenden BHs, die gesundheitliche Folgen wie Kopfschmerzen oder auch Beschwerden im Nacken-, Arm- oder Schulterbereich verursachen können. Problematisch sind hier insbesondere falsche Träger-Einstellungen sowie unangepasste Trägerkonstruktionen. Lesen Sie hier, wie ein Forschungsvorhaben Abhilfe schaffen will...

Forscher der Hohenstein Institute haben eine digitale Methode zur dreidimensionalen Oberflächenanalyse von Textilien, die in direktem Kontakt zur menschlichen Haut stehen, etabliert. Es soll vor allem der Industrie helfen, reibungsoptimierte Textilien zu entwickeln, die üblicherweise direkten Hautkontakt haben.

Die Ansteckung mit Keimen in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen kann für Patienten zur ernsthaften Bedrohung werden. Etwa 20 bis 30 Prozent der jährlich in Deutschland auftretenden 400.000 bis 600.000 Krankenhausinfektionen sind vermeidbar.* Dazu beitragen kann der Einsatz von antimikrobiell ausgerüsteten Materialen.

Ein kürzlich abgeschlossenes Forschungsprojekt an den Hohenstein Instituten macht Sporttextilien mit optimalem Sonnenschutz und Tragekomfort möglich und gibt den Herstellern Konstruktionshinweise an die Hand.

Welche Forschungserkenntnisse, innovative Materialien und Technologien finden Ihren Einsatz in der Produktion? Was sind die Trends? Darüber informierten Experten beim „Forum Funktionalisierung“ der Hohenstein Institute und des ITV Denkendorf am 20. Januar 2016.

Was tun, wenn die Hose in Größe 62 beim Mann einfach nicht passt? Neue Lösungen haben unsere Forscher im Projekt „Große Größen Männer“ entwickelt.

Im Rahmen einer CORNET-Ausschreibung zum europäischen Forschungsvorhaben „Touché“ beschäftigen sich die Hohenstein Institute mit ungeklärten Fragen zur Interaktion der menschlichen Haut mit Textilien und deren Wahrnehmung.

Gemeinschaftsprojekt erzielt vielversprechende Forschungsergebnisse zur Verbesserung der Schutzwirkung und des Tragekomforts von Schweißer-Schutzkleidung gegenüber Metallspritzern.

OEKO-TEX Schweißerschutzanzug rofa

Funkenflug und gefährliche UV-Strahlung - die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) für Schweißer soll ihre Träger rundum gut schützen. Bislang existierten jedoch keine Grundsätze für den Nachweis der Schutzwirkung dieser Bekleidung gegenüber UV-Strahlung.

Basierend auf den Forschungsergebnissen der Hohenstein Institute hat das Sportmode Designstudio eiermann+hattenkerl und Biehler Sportswear eine erste optimierte Testkollektion für die Profis der Rollstuhl-Basketballer RSB Thuringia Bulls entwickelt. Die Spieler zeigten sich begeistert über das Ergebnis.

Die Forscher der Hohenstein Institute verfolgen mit der biotechnologischen Degradation eine vielversprechende neue Möglichkeit zum Recycling von Carbonfasern. Hierzu nutzen sie die Tatsache, dass bestimmte Mikroorganismen in der Lage sind über Stoffwechselprozesse die Kunststoffmatrix von CFK zu verdauen. Über diesen Prozess könnten die wertvollen Carbonfasern künftig schonend freigelegt und zur Wiederverarbeitung in neue Produkte zurückgewonnen werden.

Fester, sicherer und resistenter: Auf Basis von Graphenmodifikationen wird eine neuartige Hitzeschutzkleidung entwickelt, die Vorteile gegenüber bestehenden Systemen bieten kann.

Mittels 3D- Technologie wurden tausende von Köpfen vermessen. Die neu gewonnenen Daten unterstützen die Hersteller bei der Entwicklung von Helmen mit optimaler Passform und besserem Tragekomfort.


Die Passform und Verarbeitung von Bekleidung wird durch erfahrene BekleidungstechnikerInnen überprüft.

Ein digitales, 3D-basiertes Verfahren zur Analyse der Passform von Damen-Oberbekleidung (DOB) bietet Bekleidungsherstellern einen Überblick über typische Passform-Probleme. Gleichzeitig wird aufgezeigt wie sich diese durch Anpassung des Schnittes oder Verwendung alternativer Materialien beheben lassen.

Bei einem einteiligen Kleidungsstück wie einem Kleid ist es schwierig, den unterschiedlichen Körperproportionen in einem einzigen Kleidungsstück gerecht zu werden.
Dieser Problematik haben sich die Hohenstein Institute in Bönnigheim zusammen mit der Firma Matteo Dossoim Rahmen eines Forschungsprojektes (ZIM-Nr. KF2136726CJ2) angenommen.

Der ARTificial UteruS „ARTUS“ gibt Frühgeborenen im Brutkasten eine vergleichbare Geborgenheit und Reizstimulation wie im Mutterschoß. Das textile Therapiesystem wird derzeit in Kliniken einem ersten Praxistest unterzogen.

Erfahren Sie hier, wie durch die Entwicklung neuartiger ESD-Kleidung, bei der die Prüfung der ESD-Funktion berührungslos erfolgt, eine gravierende Verbesserung auch bei der Produktsicherheit erzielt werden kann.

Im Rahmen eines IGF-Forschungsvorhabens (AiF-Nr. Nr. 17150N) haben Wissenschaftler der Hohenstein Institute in Bönnigheim und des Leibnitz Institutes für Interaktive Materialien (DWI) in Aachen, eine antimikrobielle Ausrüstung für Wolle und wollhaltige Textilien entwickelt.

Die Optimierung von OP-Schutzkleidung hinsichtlich Tragekomfort und Langlebigkeit ermöglicht, signifikante Mengen an Abfall einzusparen und wertvolle Ressourcen zu schonen. Erfahren Sie hier, ob auch Sie von den verbesserten Marktchancen von Mehrweg-Schutzkleidung profitieren können.


Mit Hilfe von Testpersonen wird der physiologische Komfort von Sitzen auch am Fahrsimulator geprüft.

Eine Million Elektroautos sollen nach dem Willen der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 auf Deutschlands Straßen rollen. Um aber die Elektromobilität für breite Bevölkerungsschichten interessant zu machen, muss unter anderem die Reichweite der Fahrzeuge optimiert werden.

Neuartige Heiztextilien versorgen Pflanzen im Wurzelbereich mit Wärme. Im Gewächshaus eingesetzt helfen sie bei der Einsparung von Energie, da die Umgebungstemperatur drastisch gesenkt werden kann – und das ohne Ertragseinbußen.

Christine Lämmle ist die Preisträgerin des diesjährigen Forschungspreises der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung. Auf dem 17. Jahreskongress der DGfW in Bochum wurde sie für die „Etablierung eines Stammzellbesiedelten Alginat-Implantates für den autologen Weichgewebeersatz“ ausgezeichnet.

Im Rahmen eines AiF-Forschungsprojektes (AiF-Nr. N 17407 N1) haben Wissenschaftler der Hohenstein Institute in Bönnigheim erstmals eine Textilausrüstung mit antiviraler und zugleich antibakterieller Funktion entwickelt. Diese Technologie soll u. a. die Entwicklung von Produkten ermöglichen, die in Kindergärten, Kindertagesstätten (Kitas) oder Krankenhäusern bei der Unterbrechung von Infektionsketten helfen

Die Wirksamkeit eines speziellen Schlaf-BHs zur Faltenreduktion am Dekolleté untersuchten Wissenschaftler der Hohenstein Institute in Bönnigheim im Auftrag des Produktentwicklers Fixinator e.K. aus Baden-Württemberg. Im Rahmen ihrer orientierenden Tragestudie stellten sie fest, dass die spezielle Konstruktion des BHs dabei helfen kann, Falten in Bereich des Dekolletés zu vermeiden, wenn er regelmäßig nachts getragen wird.

Im Rahmen des Forschungsprojekts AiF-Nr. 17377 N haben Wissenschaftler der Hohenstein Institute (Bönnigheim) in den vergangenen Jahren umfangreiches Datenmaterial generiert und daraus praktikable Lösungsansätze für die Optimierung von Sportbekleidung für Rollstuhlfahrer abgeleitet.


Mit Lasertechnik geschweißte Nähte sind sowohl wasser-, luft- und keimdicht, als auch extrem flach. Gleichzeitig bieten solche Nähte eine hohe Stabilität und Elastizität. Textile Materialeigenschaften wie z.B. die Wasserdichtigkeit von Membranmaterial werden beim Schweißen nicht negativ beeinflusst.

Im Rahmen des Forschungsprojektes (AiF-Nr. 17031 N) „Absorbersysteme zum Laserschweißen von Textilien“ haben Wissenschaftler der Hohenstein Institute (Bönnigheim) und des DWI Leibnitz Institut für Interaktive Materialien (Aachen) neue Absorbersysteme für das Laserschweißen von technischen Textilien im Infrarot-Bereich entwickelt. Mit diesen wurden von den Forschern bereits verschiedenste textile Materialien verschweißt.

Am 28. Mai 2014 wird der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst vom Weltraumbahnhof in Baikonur (Kasachstan) zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Während der sechsmonatigen Mission „Blue Dot“ wird er rund 40 Experimente durchführen. Dazu gehören im Rahmen des Projekts „Spacetex“ erstmals auch bekleidungsphysiologische Untersuchungen unter Schwerelosigkeit, bei denen das Zusammenspiel von Körper, Kleidung und Klima beleuchtet wird.

Die Nutzungsdauer und damit die wirtschaftliche Rentabilität von Schweißerschutzkleidung sind aufgrund der hohen thermischen Belastung durch flüssige Metallspritzer im Einsatz vielfach sehr gering. Vor diesem Hintergrund entwickeln Wissenschaftler der Hohenstein Institute und des Deutschen Textilforschungszentrums Nord-West in einem aktuellen Projekt (AiF-Nr. 17680 N) eine neuartige Ausrüstung mit verbesserter Schutzwirkung vor flüssigen Metallspritzern, die gleichzeitig über einen guten Tragekomfort verfügt und sich in der gewerblichen Wäscherei sachgemäß wieder aufbereiten lässt.

Durch die Kombination keimdichter Gewirke mit speziellen Membran-Materialien konnten bei Zwischenbezügen für Kopfkissen die akustischen Eigenschaften und die Atmungsaktivität deutlich verbessert werden. Die Neuentwicklung ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes und soll die Akzeptanz der sogenannten Encasings verbessern helfen. Diese kommen vor allem in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Hotels zum Einsatz, um die Übertragung von Keimen von Mensch zu Mensch über Kopfkissen zu verhindern.

In einer Pilotstudie zur neurophysiologischen Wahrnehmung von Textilien auf der Haut untersuchen Wissenschaftler der Hohenstein Institute und der Neuromarketing Labs erstmals die Denkprozesse des Gehirns beim Tragen von Businesswäsche: Testsieger ist „99°F“.

Wissenschaftler der Neuromarketing Labs und der Hohenstein Institute arbeiten derzeit an einer Pilotstudie zur Wahrnehmung körpernaher Textilien. In der experimentellen Untersuchung wird die Wirkung von Kleidung auf Emotionen und Denkprozesse des menschlichen Gehirns erfasst.

Wer im Sommer Sport treibt oder im Freien arbeitet, braucht Bekleidung, die optimal vor schädlichen UV-Strahlen schützt, gleichzeitig aber den körpereigenen Wärmehaushalt im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit nicht negativ beeinflusst. Forscher der Hohenstein Institute untersuchen deshalb erstmals systematisch, in wie weit unterschiedlich konstruierte Textilmaterialien, Sonnenschutz-Ausrüstungen und die Länge der Kleidungsstücke sich auf Thermoregulation des Menschen auswirken.

Sporttextilien mit komprimierenden Eigenschaften erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Deshalb erforschen die Hohenstein Institute erstmals den Zusammenhang zwischen Textilkonstruktion und den komprimierenden sowie thermophysiologischen Eigenschaften solcher Textilien. Ziel ist es, Konstruktionsleitlinien für komprimierende Sportbekleidung zu entwickeln, welche die körperliche Leistungsfähigkeit steigern und gleichzeitig über einen hohen Tragekomfort verfügen soll.

Mit Hilfe von speziellen Bioindikatoren lässt sich in Eigenregie durch Zahnarztpraxen nachweisen, ob die Berufskleidung in der Haushalts-Waschmaschine erfolgreich von Krankheitserregern befreit wird.

Neuartige Textilausrüstungen sollen das langwellige Spektrum der körpereigenen IR-Strahlung absorbieren bzw. reflektieren und damit z.B. Mitarbeiter im Kühlhaus vor dem Auskühlen schützen.

Bei vielen beruflichen und Freizeitaktivitäten ist ein Kopfschutz inzwischen Pflicht oder zumindest sehr zu empfehlen. Nun erarbeiten Wissenschaftler die Voraussetzungen dafür, dass Helme eine bessere Passform und mehr Tragekomfort bieten.

Energieeffiziente Waschverfahren verkürzen durch vorzeitige Vergrauung die Lebensdauer weißer Baumwoll-Polyester-Mischgewebe. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird nach Waschzusätzen und -verfahren für langen Werterhalt und Kostenstabilität gesucht.

Mit einem Forschungsprojekt sollen die Funktionalität und der Komfort von Sportbekleidung für Rollstuhlfahrer optimieret werden. Die Ergebnisse des Projektes stehen interessierten Herstellern voraussichtlich ab Anfang 2014 zur Verfügung.

Neben moderner Sportbekleidung verlangt der Markt zunehmend nach funktioneller Unterbekleidung für die Bereiche Fashion und Business.Diese Marktlücke wird im Rahmen eines nun laufenden Forschungsprojekts (ZIM-Projekt KF2136724CJ2) zu First-Layer Textilien geschlossen.

Nach einer Studie aus dem Jahr 2003 gehen 49% der Todesfälle bei Feuerwehrleuten in den USA auf Hitzestress zurück.* Vor diesem Hintergrund haben Wissenschaftler der Hohenstein Institute in Bönnigheim im Rahmen eines Forschungsprojektes (AiF-Nr. 16676 N) gemeinsam mit Industriepartnern spezielle Funktionsunterwäsche für Einsatzkräfte bei der Feuerwehr entwickelt.

Moderne Funktionstextilien für Sport, Freizeit und Beruf sind wahre High-Tech-Produkte. Zunehmend werden solche Textilien auch mit Eigenschaften versehen, die unangenehmen Schweißgeruch unterbinden sollen. Doch gerade hier gibt es große Qualitätsunterschiede. Kein Wunder, spielen doch neben dem Fasertyp (z. B. Polyester, Baumwolle) auch die Konstruktion und die Ausrüstung der Textilien eine entscheidende Rolle.

Frauen mit starken Figuren hatten vor zwei Jahren den Vortritt – nun sollen auch Männer mit großen Konfektionsgrößen im Rahmen eines Forschungsprojekts (AiF Nr. 17460 N) an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim umfassend vermessen und die ermittelten Daten wissenschaftlich ausgewertet werden.

Textile Kühl-Pads sollen künftig neurologische Schäden nach einer erfolgreichen Wiederbelebung verhindern helfen. Das neu entwickelte System kommt ohne Strom aus und ist damit insbesondere für die Erstversorgung bei einem Herzstillstand optimal geeignet.

Die Forscher der Hohenstein Institute haben einen speziellen Büstenhalter für Brustkrebspatientinnen entwickelt. Grundschnittform, Verarbeitung, Schnittführung und Materialien wurden dabei in Hinsicht auf die überempfindliche Haut der Patientinnen optimiert. Der neue BH schneidet die entzündete Haut nicht ein, ist weich und atmungsaktiv und bietet maximal möglichen Tragekomfort.

Ein spezielles Isolationsvlies reduziert das Gewicht der Kälteschutzanzüge um 25% ohne Einbußen bei der Wärmeisolation. Die hohe Atmungsaktivität der neuen Kleidung verbessert den Tragekomfort deutlich und sorgt für eine konkurrenzlos niedrige Schwitzrate.

Ein neues textiles und portables Tragesystem ermöglicht eine lückenlose Überwachung und Therapie herzkranker Risikopatienten. Die optimierte, alltagstaugliche Schnittkonstruktion mit einem integrierten, im Notfall auslösbaren Defibrillatorsystem kann problemlos tagelang am Körper getragen werden.

`Charlie´
Beim Thermoregulationsmodell des Menschen `Charlie´ wird die „Hauttemperatur“ in 16 Sektionen geregelt und die jeweiligen Wärmeflüsse gemessen. Damit sind differenzierte Aussagen zur Wärmeisolation und der physiologischen Funktion eines Kleidungsstückes, eines Schlafsackes oder von Bettwaren möglich.

Vliesmaterial auf Basis neuartiger Cellulose-Regeneratfasern bietet hohe Wärmeisolation und ist besonders saugstark. Damit ist es neben dem Einsatz in Schutzbekleidung vor allem auch für die Bereiche Medizin, Kosmetik und Reinigung interessant.

Das Hybridgarn HP2G gewährleistet bei Maschenware aufgrund seiner innovativen Konstruktion eine besonders hohe Wärmeisolation bei gutem Schweißtransport und schneller Trocknungszeit. Zusätzlich zeichnet die Neuentwicklung eine geringe Neigung zur Knötchenbildung (Pilling) aus. Strickmode aus HP2G verfilzt nicht und sieht auch nach langem Gebrauch aus wie neu.


Die Hohenstein Institute bieten Prüfung, Zertifizierung und Forschung rund um das Thema Textilien – komplett aus einer Hand. Rund 4.500 Kunden weltweit profitieren von der Kompetenz der über 500 Mitarbeiter am Stammsitz in Bönnigheim und einem weltweiten Netz von Auslandsbüros. Durch unsere Experten-Teams vor Ort können wir Ihnen unser breit gefächertes Leistungsspektrum von Textilprüfungen bis hin zur Auftragsforschung in allen bedeutenden Produktions- und Einkaufsregionen für Textilien zur Verfügung stellen.

Innovative Arbeitskleidung aus Celluloseregeneratfasern vereint verschiedene Eigenschaften wie antimikrobielle Wirkung, hohe mechanische Belastbarkeit, lange Lebensdauer, leichte Pflegbarkeit und gute physiologische Funktion. Da Verfärbungen nach Pflege und anderen äußeren Einflüssen ausgeschlossen werden, ist sie zudem für den Gebrauch als Leasingtextil geeignet.

`Charlie´
Beim Thermoregulationsmodell des Menschen `Charlie´ wird die „Hauttemperatur“ in 16 Sektionen geregelt und die jeweiligen Wärmeflüsse gemessen. Damit sind differenzierte Aussagen zur Wärmeisolation und der physiologischen Funktion eines Kleidungsstückes, eines Schlafsackes oder von Bettwaren möglich.

Schutzbekleidung für wärmebelastete Arbeitsplätze soll ihren Träger vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen bewahren. Durch die Verbesserung der thermophysiologischen Eigenschaften und Einbeziehung der Unterkleidung soll künftig darüber hinaus der Tragekomfort verbessert werden.

Durch die Kombination verschiedener Materialien werden bei neuartiger Arbeitskleidung ein hoher UV-Schutz erreicht und gleichzeitig ein guter Tragekomfort und extreme mechanische Belastbarkeit sichergestellt.