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Impulse 2-2012

seite 2 | impulse | 2/2012 Optimale Bettdecken für SIE & IHN Wer die Wahl hat, hat nicht unbedingt die Qual Die Ganzjahres-Bettdecke für ohne sich feucht anzufühlen. Das jedermann bzw. jedefrau ist Wärme- und Feuchtemanagement trotz modernster Materiali- von Bettdecken, Kopfkissen und Ma- en und Verarbeitungsme- tratzen kann mit Hilfe verschiedener thoden noch lange nicht Prüfszenarien beurteilt werden. in Sicht. Denn neben der Mit der thermischen Glieder- schwankenden Umgebungs- puppe „Charlie“ lässt sich z. B. mes- temperatur im Schlafzimmer sen, wieviel Energie ein Mensch auf- müssen auch geschlechtsspezifi- wenden muss, um eine gleichmäßige sche Unterschiede von den Herstel- Hauttemperatur unter der Decke zu lern berücksichtigt werden. erhalten. Da „Charlie“ nicht schwit- zen kann, wird die Eigenschaft der Website Männer und Frauen Männer produzieren in der Regel mehr Körperwärme als Frauen. mit Hilfe des so genannten Hautmo-Schweißaufnahme und -weiterleitung„So unterscheiden sich ZUM teXtileN raturempfinden, sondern wicht. Bei einem Menschen mit 50 kg on, der Mensch bewegt sich kaum, tallplatte stellt dabei die Haut des-dells getestet. Eine poröse Sinterme-Im Schlaf sinkt die Wärmeprodukti-ein Mensch mit höherem Körperge-nicht nur beim Tempe Uv-sCHUtZ iN sie produzieren auch un- duktion z. B. bei 62 Watt. Er benö- duzieren weniger Wärme als im wa- Menschen nach.Auf Basis der Messergebnisse-die Muskeln sind entspannt und pro-Körpergewicht liegt die Wärmepro NeUer Optik terschiedlich viel peratur) eine Decke mit deutlich bes- auskühlt, muss deshalb die Zudecke tituten entwickelte Schlafkomforte-wird die von den Hohenstein Inschen Zustand. Damit der Körper nicht-tigt deshalb (bei gleicher RaumtemWärme.“ Unter Grund dafür ist, dass Frauen meist serer Wärmeisolation als beispiels- eine ausreichende Wärmeisolation im Notensystem (1= sehr gut bis 4= www.uvstandard801.com ein geringeres Körpergewicht als weise ein Schläfer mit 110 kg Kör- aufweisen. Jedoch müssen Bettde- mangelhaft) vergeben. Diese dient finden Hersteller und Ver- Männer haben. Dadurch ist bei ih- pergewicht, der durchschnittlich 101 cken nicht nur angemessen isolie- ebenso wie die Zuordnung in die so- braucher bereits seit meh- nen das Verhältnis von Körperober- Watt Wärme erzeugt. Zudem besit- ren bzw. warm halten, sondern auch wohl bei der Produktentwicklung als-genannte Wärmeisolationsklasse so-Feuchtigkeit in Form von dampfförzen Frauen weniger Muskeln, die-fläche zu Körpervolumen und -ge reren Jahren ausführliche auch bei der späteren Vermarktung-migem Schweiß vom Körper weglei-Wärme produzieren können. Im Gewicht höher. Dies führt dazu, dass sie Informationen zum textilen gensatz zum Sport werden Muskeln ten. Die Atmungsaktivität sorgt da- bis hin zum POS (Point of Sale) als-mehr Wärme über die Körperoberflä UV-Schutz. che abgeben und dementsprechend im Schlaf nur unmerklich angespannt für, dass unter der Bettdecke ein an- wertvolle Orientierung. Nach einem Relaunch präsentiert mehr Wärme produzieren müssen, ohne eine Bewegung zu erzeugen. genehmes, trockenes Klima herrscht. Silke Off sich die Website der Internatio- um nicht zu frieren. Gleichzeit pro- Erst bei deutlicher Unterkühlung Zudem müssen Bettdecken eine gute nalen Prüfgemeinschaft für ange- duziert ein Mensch mit geringerem kommt es zum bekannten Muskel- Pufferwirkung haben, d. h. ausrei- s.off@hohenstein.de wandten UV-Schutz nun seit Kur- Körpergewicht weniger Wärme als zittern, um Wärme zu produzieren. chend Schweiß aufnehmen können, www.hohenstein.de/pr-411-DE zem inhaltlich überarbeitet und mit einer moderneren Optik. onen zum Thema Sonnenschutz Der große Lauschangriff-Neben allgemeinen Informati bietet die Website u. a. einen Über- blick über die verschiedenen Me- thoden zur Ermittlung des UV- Akustikprüfungen für den Sport- und Freizeitbereich Schutzfaktors (UPF Ultraviolet Protection Factor) von textilen Materialien und eine Aufstellung „Abhängig vom Einsatz- Bei Kleidung, Schuhen oder Schlafsä- von Produkten, die nach dem be- cken betrachten die Experten in ers-bereich der Produkte sonders strengen und praxisnahen ter Linie die Geräusche, die durch die stellen wir die Prüfszena- UV Standard 801 geprüft wurden. Bewegungen des Trägers bzw. Schlä- In diesem Zusammenhang stellen rien ganz individuell zu- fers verursacht werden. Helme, Müt- sich auch die internationalen Prüf- sammen. Bei einem Zelt zen und Kapuzen dagegen sollten institute vor, die sich zur Interna- oder Windschutz (Tarp) durchaus einen gewissen Lärmschutz tionalen Prüfgemeinschaft für an- spielen zum Beispiel so- bieten, nicht zuletzt, um die Konzen- gewandten UV-Schutz zusammen- wohl die aktive Abschir- trationsfähigkeit der Träger zu unter- geschlossen haben. stützen. Dieser darf aber nicht dazu-mung von Umweltge Sabrina Köhler räuschen eine Rolle als führen, dass warnende Umweltrei- ze komplett ausgeschlossen werden. s.koehler@hohenstein.de auch die Geräuschkulis- www.hohenstein.de/pr-416-DE se, die durch das Materi- Dr. Jan Beringer al und die Konstruktion j.beringer@hohenstein.de bei Wind und Wetter ent- steht.“ www.hohenstein.de/pr-429-DE Inwieweit Textilien in der Lage sind, Geräusche abzuschirmen, oder Geräusche bei Bewe- gung selbst erzeugen, sollte bereits bei der Entwicklung von Produkten für den Sport- und Freizeitbereich untersucht werden. Lärm ist heute eine der größten sowie Kleidung für Sport und Frei- Stressfaktoren – sei es im Beruf oder zeit berücksichtigt werden. in der Freizeit. Bereits Geräusche Entsprechend beschäftigen sich von 40 Dezibel, was leiser Radiomu- die Hohenstein Institute seit geraumer sik entspricht, setzen laut wissen- Zeit mit der Messung, Beurteilung schaftlicher Studien die Konzentra- und Optimierung der akustischen Ei- tionsfähigkeit um 30-40 Prozent he- genschaften von textilen Produkten. rab. Gleichzeitig ist die akustische Neben der Absorption von Geräu- Wahrnehmung wichtig, um Gefah- schen aus der Umwelt untersucht das ren rechtzeitig zu erkennen. Beide Team von Dr. Jan Beringer dabei ins- Aspekte müssen bei der Entwick- besondere die von Textilien verur- lung von Ausrüstungsgegenständen sachten Eigengeräusche. Durch Bekleidung und Schuhe verursachte Geräusche sind nicht nur für Jäger ein Ärgernis.


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