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Impulse 1-2013

seite 2 | impulse | 1/2013 Fortsetzung Titelseite Mit Hilfe dieser Serviceleistungen ist „Unsere Passformprüfun-ie?sielgruppe bedienenzelchewsten –bÜen stattHenscm es Stephanie Müller und ihrem Team Babys & Kleinkinder Kinder & Teens Junge Erwachsene gen sind stets als Projekt bereits bei einer Reihe von Auftrag- angelegt, das den Her- gebern gelungen, die Reklamations- steller in die Lage ver- quote dramatisch zu verbessern. Zum setzt, anhand der gewon- Teil konnten sie die Zahl von Rekla- nen Daten die Passform sprungbrett bei der Passform halbieren. Die Kos- des gesamten Sortimentsmationen aufgrund von Problemen igf & zim halb kürzester Zeit amortisiert – von Mitten im Leben Herbstzeitlose Große Größen aller gruppe abzustimmen und-nachhaltig auf die ZielAltersklassen-ten der Prüfungen haben sich inner Neue Broschüre des For- einem solchen Return on Investment die Optimierung auch bei schungskuratoriums Textil (ROI) waren dann auch die Controller der Produktentwicklung im Unternehmen mehr als begeistert. konsequent in Eigenregie Noch immer dauert der Transfer weiterzuführen.“ zwischen Wissenschaft und In- dustrie in Deutschland zu lange; aber es geht auch anders. Den Be- „Das Ergebnis sind weis dafür haben Textilforschung treue und zufriedene und mittelständische Innovations- Kunden, die sich unternehmen aus der Textilbran- quasi `blind´ von Kopf bis che in mindestens neun Fällen Fuß mit einer Marke geliefert, wie eine im März 2013 einkleiden können.“ erschienene Nutzwertbroschü- re aufzeigt. Herausgeber sind das Forschungskuratorium Tex- til und die AiF Projekt GmbH, verantwortlich im Zentralen In- novationsprogramm Mittelstand (ZIM) für das Modul Kooperations- Stephanie Müller forschung. s.mueller@hohenstein.de www.textilforschung.de www.hohenstein.de/pr-478-DE Das Motto auf dem Weg zu niedrigeren Retourenquoten und höherer Kundenzufriedenheit lautet: 'Menschen statt Büsten'. Der Zahn der Zeit Wie alle organischen Materialien zersetzen sich Textilien unter Ein- wirkung von Wasser und Kleinst- lebewesen im Erdreich. Ob der Zersetzung von (textilen) Produkten im Erdreich Prozess der Verrottung innerhalb von Monaten, Jahren, Jahrzehn- ten oder gar erst Jahrhunderten er- folgt, hängt bei vergleichbaren Um- nicht wie bei klassischen Analysever- Abhängig vom Einsatzzweck der (tex- Gleiches gilt für Geotextilien, bei de- gebungsbedingungen maßgeblich fahren der Nachweis einzelner Sub- tilen) Materialien sind die Anforde- nen die Verrottung zugunsten einer Relevante Prüf-Normen von den verwendeten Grundmate- stanzen im Vordergrund, deren öko- rungen im Hinblick auf die Verrot- natürlichen Begrünung möglichst rialien ab. In Verbindung mit mögli- logische Bedenklichkeit bekannt ist. tung im Erdreich z. T. sehr unter- schnell und unter Bildung wertvol- DIN EN ISO 11721-1 : chen chemischen Zusatzausrüstun- Vielmehr wird betrachtet, wie sich schiedlich: Bei Produkten des Alltags len Humus erfolgen soll. Im Gegen- 2001/04 Textilien: gen sind diese auch entscheidend die Summe aller Einzelsubstanzen wie Bekleidung oder Heimtextilien satz dazu werden andere technische Bestimmung der Wider- dafür, ob bei der Zersetzung für und Substanzkombinationen auf bio- soll die Verrottung z. B. innerhalb ei- und Geo-Textilien mit chemischen standsfähigkeit zellulose- Flora und Fauna gefährliche Ein- logische Systeme auswirkt. Zum Ein- ner Mülldeponie möglichst schnell Substanzen behandelt, um sie wi- haltiger Textilien gegen zelsubstanzen oder Substanzkom- satz kommen dabei u. a. marine Bak- und ohne umwelt- oder gesundheits- derstandsfähiger gegenüber Mikro- Mikroorganismen. (Erdein- binationen entstehen. terien, Wasserflöhe und Fischeier. schädliche Rückstände erfolgen. organismen wie Schimmelpilzen zu grabetest – Teil 1: Nachweis-machen. Ziel ist es dabei, die Halt „Um die Auswirkungen barkeit der mit ihnen gestalteten Bö- einer verrottungshemmen- von sich zersetzenden schungsbewehrungen, Deichanlagen den Ausrüstung ) usw. zu optimieren. Die Erfüllung bei- Textilien auf die Umwelt der Zielsetzungen untersuchen die DIN EN ISO 11721-2 : beurteilen zu können, Hohenstein Experten. Die etablier- 2003/12 Textilien: (Erdein- müssen Grundmateriali- ten Methoden, wie z. B. standardi- grabetest – Teil 2: Nachweis en (Fasertypen) und Zu- der Langzeitbeständigkeit satzausrüstungen berück- einer verrottungshemmen- sichtigt werden.“ den Ausrüstung) Die Basis bilden in der Regel stan- DIN EN ISO 12225 : dardisierte Eingrabetests nach inter- 2000/12: Geotextilien und nationalen Normen (siehe Infokas- geotextilverwandte Produk- ten), anhand denen das Verrottungs- bzw. Abbauverhalten von Materiali- te: Prüfverfahren zur Be- en ermittelt wird. Anschließend er- stimmung der mikrobio- möglichen ökotoxikologische Un- logischen Beständigkeit sierte Erdeingrabetests in Verbindung tersuchungen Rückschlüsse auf die durch einen Erdeingra--mit Laboruntersuchungen, bieten da Umweltverträglichkeit im Sinne ei- bungsversuch-bei eine zeitlich und finanziell inter nes Risiko-Monitorings. Dabei steht essante Alternative zu aufwändigen Freilandversuchen. EN ISO 846 : 1997/06: Bestimmung der Einwir- Mihaela Szegedi kung von Mikroorganismen m.szegedi@hohenstein.de auf Kunststoffe Auch Zebrafische und Wasserflöhe (Daphnien) sind gute Umweltindikatoren und kommen www.hohenstein.de/pr-460-DE bei den ökotoxikologischen Untersuchungen zum Einsatz.


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