Spürbar sicher ohne Spuren?

Antitranspirantien sollen die Entstehung von unangenehmen Gerüchen verhindern. Darüber hinaus tragen sie auch zum angenehmen Gefühl bei, dass unter den Achseln alles trocken ist. Denn Schweiß ist nicht nur geruchlich unerwünscht – er kann auch unliebsame Nässeflecken auf der Kleidung nach sich ziehen. Das Auftragen eines Antitranspirants auf die Haut kann selbst zu weißen Rückständen des verwendeten Produkts auf den Textilien führen. Schlimmer aber sind zumeist gelbliche Verfleckungen, die sich beim Waschvorgang durch chemische Reaktionen zwischen Körpersubstanzen und den Inhaltsstoffen der Antitranspirantien oder deren Anlagerungen auf der textilen Oberfläche bilden. Diese sind unschön anzusehen und oftmals so hartnäckig, dass sie sich durch die übliche Haushaltswäsche nicht entfernen lassen. Ein namhafter Kosmetikhersteller hat erkannt, dass zur Lösung dieses Problems nicht nur chemisches, sondern auch textiles und textilchemisches Know-how erforderlich war. Und wandte sich daher an uns.

Erfahrung, die uns nicht so schnell den Schweiß auf die Stirn treibt.

Durch ein Fleckenentfernungsseminar und die Zusammenarbeit im Rahmen kleinerer Projekte konnte sich Hohenstein bei diesem Kosmetikhersteller nicht nur als textiler Experte etablieren, sondern auch als kompetenter Ansprechpartner beim Zusammenspiel von Textilien und Kosmetika. Unser interdisziplinäres Know-how aus den Bereichen Flecken, Waschen, vergleichende Warentests, Tragestudien an Probanden, Farbmessung und In-vitro-Versuche im Labor hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir neue Lösungsansätze entwickeln konnten. Denn erst wenn alle Komponenten in ihrer Wechselwirkung betrachtet werden, kann man daraus die richtigen Schlüsse ziehen.

Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann – eben weil man es nicht sieht.

Unsere Forschung war geprägt von einem regen Austausch und kurzen Wegen. So schafften wir ein einzigartiges Versuchsumfeld, das die Fleckenproblematik so realistisch wie möglich abbildete – durch Trageversuche am Menschen und im Labor. Dabei entdeckten wir neue Ansätze zur Verhinderung von Flecken, die sowohl haut- als auch textilfreundlich waren. Mit diesen haben wir zur Entwicklung eines Produkts beigetragen, das es in dieser Form noch nicht auf dem Markt gab: Ein Antitranspirant mit voller Leistung und sichtbar weniger Rückständen sowie Verfleckungen. Gleichgültig, ob auf heller oder dunkler Kleidung. Daher auch der Name: "Black&White".

Die Chemie stimmt. Auch für weitere Schritte.

Seit der Entwicklung des Antitranspirants ist Hohenstein der feste Ansprechpartner für diesen Kunden, wann immer Fragen zu Wechselwirkungen von Kosmetika mit Textilien auftauchen. Die Resonanz auf das "unsichtbare Deo“ war so groß, dass daraus auch Folgeprojekte entstanden sind. Für eine neue Sonnencreme entwickelten wir beispielsweise einen textilchemischen Lösungsansatz, der dazu beiträgt, die Intensität von Sonnencreme-Flecken nach dem Waschen zu reduzieren.

Hohenstein Expertise
Wir verstehen uns als Lösungsanbieter, der Ihnen unser Know-how an jedem Punkt der textilen Wertschöpfungskette zur Verfügung stellt. In diesem Fall profitierte unserer Kunde von den hier aufgeführten Dienstleistungen. Da Textilien integraler Bestandteil unseres Lebens sind und sich ständig weiterentwickeln, arbeiten wir gerne gemeinsam mit Ihnen an neuen Lösungen, die individuell auf Ihren Anwendungsfall zugeschnitten sind.