Bei uns wird UV-Schutz zum Standard.

Geht es im Frühling und Sommer darum, die Haut vor gefährlicher Sonnenstrahlung bzw. UV-Strahlung zu schützen, setzen die meisten auf Cremes mit UV-Schutz. Das Problem dabei ist, dass selbst Sunblocker, also die stärksten kosmetischen Sonnenschutzmittel, lediglich einen Lichtschutzfaktor (LSF) von 50 bieten. Zudem waschen sie sich im Wasser ab, werden beim Abtrocknen abgerieben und müssen für längeren Schutz mehrmals aufgetragen werden.

Viel praktischer und effektiver sind Textilien mit UV-Schutz. Diese können je nach Vorschrift einen UV-Schutzfaktor (Ultraviolet Protection Factor = UPF) von bis zu UPF 80 erreichen, das heißt: Der Träger kann bis zu 80 mal länger geschützt in der Sonne aufhalten, als es seine vom Hauttyp abhängige Eigenschutzzeit zulässt.

Da bei Textilien der UV-Schutzfaktor aber weder sichtbar noch fühlbar ist, führen wir für Sie neutrale Prüfungen und Zertifizierungen auf Grundlage internationaler Standards durch und bieten Ihnen anschließend die Möglichkeit, den ermittelten UPF in Form unserer Hohenstein Labels am Kleidungsstück auszuloben.  

Auf den Standard kommt es an.

Bei Hohenstein prüfen und zertifizieren wir den UV-Schutz von Textilien nach unterschiedlichen Standards. Zu diesen gehören unter anderem der Australisch/Neuseeländische Standard (AS/NZS 4399) und die Europäische Norm (DIN EN 13758-1) sowie in selteneren Fällen der Amerikanische Standard (AATCC TM 183), die eine Werbung mit dem Hohenstein Qualitätslabel ermöglichen.

Um Ihren Kunden verlässliche Aussagen zum UPF Ihrer Textilien zu geben, empfehlen wir Ihnen, den Schutz Ihrer Produkte nach dem UV STANDARD 801 untersuchen und zertifizieren zu lassen. Denn dieser berücksichtigt bei der Prüfung als einziger Standard die besonderen Anforderungen, denen Ihre Sonnenschutztextilen beim Gebrauch ausgesetzt sind. Das bedeutet: Ihre Textilien werden unter möglichst realistischen Bedingungen geprüft, also beispielsweise in nassem, gedehntem und gebrauchtem Zustand (nach Abrieb und Pflege).

Unsere Prüfung des UV-Schutzfaktors bietet Ihnen neben Verbrauchersicherheit auch die Möglichkeit, Ihre Produkte schon während der Entwicklung zu optimieren. Profitieren Sie zudem von weniger Reklamationen durch neutral geprüfte Qualität und nutzen Sie die Materialbescheinigung zur optimalen Vermarktung Ihrer Produkte.

Textiler UV-Schutz bei Schweißprozessen.

Nicht nur die natürliche Sonnenstrahlung kann die Haut schädigen. Auch bei künstlicher UV-Strahlung ist Vorsicht geboten. Um beispielsweise die UV-Schutzwirkung von Schweißerschutzbekleidung gewissenhaft angeben zu können, ermitteln wir entsprechend bei persönlicher Schutzausrüstung die UV-Transmission, anhand der sich anschließend auch die maximale Einsatzdauer der Textilien im jeweiligen Schweißverfahren ermitteln lässt.

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