Hilfestellung zum Thema REACH

Mit In-Kraft-Treten der REACH-Verordnung am 1. Juni 2007 wurde der Umgang mit Chemikalien innerhalb der Europäischen Union auf eine neue Grundlage gestellt. Durch die Registrierung, Bewertung und Zulassung von chemischen Substanzen bei einer zentralen Chemikalienagentur (ECHA) soll der Schutz von Umwelt und Gesundheit verbessert werden.

Gemäß den aktuellen REACH-Vorgaben besteht für alle Textil- und Bekleidungsunternehmen innerhalb der EU eine unmittelbare Informationspflicht gegenüber Kunden und dem Endverbraucher sowie eine Mitteilungspflicht gegenüber der ECHA, wenn die produzierten bzw. importierten Waren sog. SVHC-Stoffe der Kandidatenliste ("substances of very high concern") in einer Menge von mehr als 0,1 Massenprozent enthalten und die Gesamtmenge von einer Tonne pro Jahr überschritten wird.

Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei allen Fragen, die Sie im Hinblick auf die Konformität Ihrer Produkte mit den geltenden REACH-Kriterien haben.

In diesem Zusammenhang möchten wir Sie zudem ausdrücklich darauf hinweisen, dass eine Produktzertifizierung nach OEKO-TEX® Standard 100 alle textilrelevanten Substanzen der ECHA-Kandidatenliste mit besonders besorgniserregenden Stoffen abdeckt. Darüber hinaus wird auf jedem OEKO-TEX® Zertifikat bestätigt, dass die zertifizierten Artikel die geltenden Anforderungen des Anhangs XVII der REACH-Verordnung bezüglich beschränkter Substanzen wie Azo-Farbstoffen oder Nickel erfüllen.