Historie

Der Ort Bönnigheim mit seinem Teilort Hohenstein liegt inmitten von Weinbergen zwischen Stuttgart und Heilbronn. 1946 gründete Prof. Dr.-Ing. Otto Mecheels hier die Hohenstein Institute.

1946

Prof. Dr.-Ing. Otto Mecheels kehrt nach Zerstörung der "Preußischen Höheren Schule für Textilindustrie" in Mönchengladbach im Jahr 1944 zusammen mit den Lehrern und Schülern der Abschlussklasse in seine Heimatstadt Bönnigheim zurück. Sie nutzen zunächst die leeren Räume des dortigen Schlosses - nach Kriegsende erfolgt der Umzug auf das Schloss Hohenstein in direkter Nachbarschaft. Im Jahr 1946 gründet Prof. Dr.-Ing. Otto Mecheels zusammen mit seiner Frau Lisel, geborene Krempel, das Forschungsinstitut Hohenstein als selbstständiges Unternehmen

1948

Gründung der Lehr- und Versuchsanstalt für die Bekleidungstechnik. Im ersten Semester werden 16 Studenten unterrichtet.

1949
Truppen der französischen Fremdenlegion nehmen das Schloss ein. Der anschließende Artilleriebeschuss deutscher Truppen von Kirchheim aus setzt das Keltergebäude im Schlosshof in Brand. Eine Granate schlägt in das Schloss ein und reißt ein großes Loch in den Nordteil des Daches.

Die erste Abschlussklasse der neu gegründeten Lehr- und Versuchsanstalt für die Bekleidungsindustrie, aus der später die Abteilung Bekleidungstechnik hervorgeht, verlässt Hohenstein. Der erste Lehrgang für Textilkaufleute (Einzel- und Großhandel) findet statt.

1951

Die in Lehranstalt Hohenstein e.V. umbenannte Schule beginnt mit der Ausbildung von Textilingenieuren der Fachrichtung Textilchemie.

1952

Prof. Otto Mecheels kauft das mittlerweile in Staatsbesitz befindliche Schloss. Die Lehranstalt Hohenstein e.V. (heute Technische Akademie Hohenstein e.V.) wird gegründet.

1953

Die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. wird gegründet und vergibt fortan das RAL-Gütezeichen 992-1 für Haushalts- und Objektwäsche. Die Ausbildung für den Textileinzelhandel wird nicht mehr in Hohenstein, sondern an der LDT in Nagold angeboten. Vermutlich in diesem Jahr steht in den Hohensteiner Räumlichkeiten erstmals eine komplett funktionierende Chemischreinigung mit Annahmestellen in der Umgebung, in der die Studierenden erste Praxiserfahrungen sammeln können.

1956

Der Vorläufer des heutigen Hautmodells zur Messung des Wärme- und Feuchtetransportvermögens von Textilien wird von Prof. Dr. Jürgen Mecheels, dem Sohn des Institutsgründers, entwickelt und gehört schon bald zum festen Untersuchungsprogramm der Warenprüfung.

1958

Mit Jürgen Mecheels tritt der Sohn von Prof. Dr.-Ing. Otto Mecheels in das Unternehmen ein und begründet mit seiner Promotionsarbeit die quantitative Bekleidungsphysiologie.

1960

Das Bekleidungsphysiologische Institut Hohenstein e. V. (BPI) wird als Einrichtung der öffentlich institutionell geförderten industriellen Gemeinschaftsforschung gegründet und macht sich schnell durch seine Arbeit im Bereich der anwendungsnahen Forschung und Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren international einen Namen.

1962
Mit Jürgen Mecheels tritt der Sohn von Prof. Dr.-Ing. Otto Mecheels in das Unternehmen ein und begründet mit seiner Promotionsarbeit die quantitative Bekleidungsphysiologie.
Prof. Dr. Jürgen Mecheels übernimmt in zweiter Generation die Leitung der Hohenstein Institute.

Das Bekleidungsphysiologische Institut Hohenstein e. V. (BPI) wird als Einrichtung der öffentlich institutionell geförderten industriellen Gemeinschaftsforschung gegründet und macht sich schnell durch seine Arbeit im Bereich der anwendungsnahen Forschung und Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren international einen Namen.

In den Räumen des neu erbauten Technikums steht erstmals eine Klimakammer für Trageversuche zur Verfügung.

Dr. Jürgen Mecheels übernimmt in zweiter Generation die Leitung der Hohenstein Institute. In den Räumen des neu erbauten Technikums steht erstmals eine Klimakammer für Trageversuche zur Verfügung.

1968
Die Gliederpuppe
Die Gliederpuppe

Die Gliederpuppe "Charlie", ein an den Hohenstein Instituten entwickeltes Thermoregulationsmodell des Menschen, ergänzt die am Hautmodell durchgeführten Messungen von bekleidungsphysiologischen Kenngrößen zur Ermittlung des objektiven Tragekomforts. Mittlerweile verrichtet mit Charlie IV der Ur-Urenkel der Gliederpuppe von 1968 seinen Dienst an den Hohenstein Instituten. Die Lehranstalt Hohenstein e.V. wird in Technische Akademie Hohenstein e.V. umbenannt.

1970

Die letzte Abschlussklasse von Textilkaufleuten verlässt Hohenstein.

1972

Die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. verlegt ihre Geschäftsstelle von Bad Homburg auf Schloss Hohenstein.

1974

Die Federnprüfstelle wird gegründet. Zu den ersten Kunden gehört die Kontrollgemeinschaft Federn-Siegel e.V.. Diese lässt bis heute nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bettwaren ihrer 25 Mitglieder zum Zwecke der Qualitätssicherung regelmäßig überprüfen.

1975

Das erste Hautmodell, in dem die Haut durch eine poröse Metallsinterplatte nachgeahmt wird, erhöht die Messgenauigkeit bei der Messung des Wärme- und Feuchtetransportvermögens von Textilien erheblich. Dieses erste Hautmodell, präsentiert von Prof. Dr. Jürgen Mecheels, wird zum Ausgangspunkt für Weiterentwicklungen, die schließlich zu einer Normung des Hohensteiner Modells führen. Die letzte Abschlussklasse von Textilingenieuren der Fachrichtung Textilchemie verlässt Hohenstein.

1979

Am 3. Juni stirbt Prof. Dr. Otto Mecheels im Alter von fast 85 Jahren nach kurzer Krankheit. Seine Frau Hedwig Mecheels wohnt weiterhin auf dem Schloss.

1981

Der Prototyp des an den Hohenstein Instituten entwickelten rechnergestützten Kompressionsmessgerätes HOSY geht in Betrieb. Es erlaubt erstmals das Kompressionsverhalten von Kompressionsstrümpfen exakt, zerstörungsfrei und über die gesamte Strumpflänge hinweg in einem Arbeitsgang zu erfassen und zu registrieren.

1986

Das RAL-Gütezeichen RAL-GZ 992-2 für Krankenhauswäsche wird eingeführt.

1988
Am 30. Juli wird Dr. Jürgen Mecheels vom baden-württembergischen Ministerpräsident Dr. Lothar Späth zum Professor ernannt.

Am 30. Juli wird Dr. Jürgen Mecheels vom baden-württembergischen Ministerpräsident Dr. Lothar Späth zum Professor ernannt.

1992

Die Hohenstein Institute sind Gründungsmitglied der Internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie, die das Label "Textiles Vertrauen - Schadstoffgeprüfte Textilien" vergibt.

1995
Prof. Dr. Jürgen Mecheels erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande und scheidet aus der Geschäftsführung der Hohenstein Institute aus.

Sein Sohn Dr. Stefan Mecheels übernimmt in dritter Generation die Leitung des Unternehmens. Er hat in Stuttgart Maschinenbau und anschließend in Bamberg Betriebswirtschaft studiert und ist bereits seit 1988 im Unternehmen tätig.
Prof. Dr. Jürgen Mecheels erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande und scheidet aus der Geschäftsführung der Hohenstein Institute aus.

Sein Sohn Dr. Stefan Mecheels übernimmt in dritter Generation die Leitung des Unternehmens. Er hat in Stuttgart Maschinenbau und anschließend in Bamberg Betriebswirtschaft studiert und ist bereits seit 1988 im Unternehmen tätig.

Prof. Dr. Jürgen Mecheels erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande und scheidet aus der Geschäftsführung der Hohenstein Institute aus. Sein Sohn Dr. Stefan Mecheels übernimmt in dritter Generation die Leitung des Unternehmens. Er hat in Stuttgart Maschinenbau und anschließend in Bamberg Betriebswirtschaft studiert und ist bereits seit 1988 im Unternehmen tätig.

1996
Mit der letzten Abschlussklasse von Bekleidungstechnikern stellt die Technische Akademie Hohenstein e.V. den regulären Schulbetrieb ein. Weiterhin wird aber ein breites Spektrum an praxisorientierten Seminaren und Weiterbildungs-veranstaltungen angeboten.

Innerhalb von 3 Monaten wird im William-Küster-Bau das mikrobiologische Labor des neu gegründeten Instituts für Hygiene und Biotechnologie (IHB) aufgebaut. Dort werden künftig u. a. die mikrobiologischen Auswertungen für die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. vorgenommen.

Die erste Auslandsniederlassung der Hohenstein Institute wird in der Türkei gegründet.
Mit der letzten Abschlussklasse von Bekleidungstechnikern stellt die Technische Akademie Hohenstein e.V. den regulären Schulbetrieb ein. Weiterhin wird aber ein breites Spektrum an praxisorientierten Seminaren und Weiterbildungs-veranstaltungen angeboten.

Innerhalb von 3 Monaten wird im William-Küster-Bau das mikrobiologische Labor des neu gegründeten Instituts für Hygiene und Biotechnologie (IHB) aufgebaut. Dort werden künftig u. a. die mikrobiologischen Auswertungen für die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. vorgenommen.

Die erste Auslandsniederlassung der Hohenstein Institute wird in der Türkei gegründet.

Mit der letzten Abschlussklasse von Bekleidungstechnikern stellt die Technische Akademie Hohenstein e.V. den regulären Schulbetrieb ein. Weiterhin wird aber ein breites Spektrum an praxisorientierten Seminaren und Weiterbildungs-veranstaltungen angeboten. Innerhalb von 3 Monaten wird im William-Küster-Bau das mikrobiologische Labor des neu gegründeten Instituts für Hygiene und Biotechnologie (IHB) aufgebaut. Dort werden künftig u. a. die mikrobiologischen Auswertungen für die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. vorgenommen. Die erste Auslandsniederlassung der Hohenstein Institute wird in der Türkei gegründet.

1998
Der UV-Standard 801 wird etabliert und das erste deutsche Zertifikat vergeben.
Das RAL-Gütezeichen RAL-GZ 992-3 für Wäsche aus Lebensmittelbetrieben wird eingeführt.

Der UV-Standard 801 wird etabliert und das erste deutsche Zertifikat vergeben. Das RAL-Gütezeichen RAL-GZ 992-3 für Wäsche aus Lebensmittelbetrieben wird eingeführt.

1999

Die Hohenstein Institute Textile Testing Services in Apex betreuen künftig die Kunden in den USA.

2002

Das Kompetenzzentrum Textil und Haut wird anlässlich der ersten Konferenz über Textilien und die menschliche Haut in Apolda gegründet. Mitglieder sind neben den Hohenstein Instituten das Textilforschungszentrum Nord-West DTNW Krefeld und die Universität Jena. In Peru eröffnet das Instituto Textil Hohenstein als erste Auslandsvertretung der Hohenstein Institute in Lateinamerika.

2003

Das Hohenstein Institute México berät künftig insbesondere Kunden aus Mexiko hinsichtlich der Hohensteiner Dienstleistungen.

2004

Das Institut für Hygiene und Biotechnologie (IHB) wird zur eigenständigen Abteilung. Bereits seit 1996 optimieren zahlreiche internationale Auftraggeber aus der Textil- und Gesundheitsbranche mit den unabhängigen Untersuchungen des IHB die Sicherheit in der Anwendung neuartiger und bestehender Produkte. Außerdem führt das IHB die mikrobiologischen Untersuchungen für die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. durch. Die Hohenstein Institute übernehmen das ungarische Prüflabor Innovatext in Budapest. Mit dem Instituto Hohenstein Brasil in São Paulo eröffnet nach den USA (1999), Peru (2002) und Mexiko (2003) bereits die vierte Auslandsniederlassung in Nord- und Lateinamerika. Von Hanoi aus betreut das Hohenstein Institute Vietnam Kunden im gesamten asiatischen Raum. Mit dem Hohenstein Institute Bangladesh in Dhaka bieten die Hohenstein Institute auch auf dem indischen Subkontinent eine intensive Betreuung ihrer Kunden an.

2005

Die Hohenstein Institute eröffnen Auslandsniederlassungen in China (Shanghai und Guangzhou), Rumänien, Russland, Thailand und Bulgarien. Die Mitarbeiterzahl hat sich allein in Bönnigheim auf über 200 erhöht.

2006
Nach längerer Krankheit verstirbt am 31. Juli 2006 im Alter von 78 Jahren Prof. Dr. Jürgen Mecheels, ehemaliger Leiter der Hohenstein Institute und international anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Textilforschung.
Die Hohenstein Institute werden zum „Ausgewählten Ort im Land der Ideen“ ernannt und sind einer der 365 Orte, die im Jahr der Fußball-WM den Ideenreichtum und die Leistungsfähigkeit Deutschlands repräsentieren. Am 28. Januar sind anlässlich des Tages der Offenen Tür mehr als 4.500 Besucher zu Gast auf Schloss Hohenstein.

In Indien und Sri Lanka werden Auslandsvertretungen der Hohenstein Institute eröffnet.

Nach längerer Krankheit verstirbt am 31. Juli 2006 im Alter von 78 Jahren Prof. Dr. Jürgen Mecheels, ehemaliger Leiter der Hohenstein Institute und international anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Textilforschung. Die Hohenstein Institute werden zum „Ausgewählten Ort im Land der Ideen“ ernannt und sind einer der 365 Orte, die im Jahr der Fußball-WM den Ideenreichtum und die Leistungsfähigkeit Deutschlands repräsentieren. Am 28. Januar sind anlässlich des Tages der Offenen Tür mehr als 4.500 Besucher zu Gast auf Schloss Hohenstein. In Indien und Sri Lanka werden Auslandsvertretungen der Hohenstein Institute eröffnet.

2008
Mit einer stärkeren Konzentration auf die Marke „Hohenstein“ und einer entsprechenden Neugestaltung des Firmenlogos betonen die Hohenstein Institute ihre erfolgte Wandlung vom innerdeutschen Forschungs- und Prüfinstitut hin zum weltweiten Anbieter hochspezialisierter Dienstleistungen rund um das Thema Textil.

Ebenfalls Ausdruck der strategischen Weiterentwicklung ist die Gründung der „Hohenstein Textile Testing Institute GmbH & Co. KG“. In das neue Unternehmen werden zum 1. Dezember 2008 die Prüf- und Dienstleistungsangebote der bisherigen Warenprüfung der Hohenstein Institute überführt.

Die Kunden der Hohenstein Institute werden von mittlerweile 19 Auslandsbüros in 17 Ländern betreut.

Das Institut für Hygiene und Biotechnologie wird als
Mit einer stärkeren Konzentration auf die Marke „Hohenstein“ und einer entsprechenden Neugestaltung des Firmenlogos betonen die Hohenstein Institute ihre erfolgte Wandlung vom innerdeutschen Forschungs- und Prüfinstitut hin zum weltweiten Anbieter hochspezialisierter Dienstleistungen rund um das Thema Textil.

Ebenfalls Ausdruck der strategischen Weiterentwicklung ist die Gründung der „Hohenstein Textile Testing Institute GmbH & Co. KG“. In das neue Unternehmen werden zum 1. Dezember 2008 die Prüf- und Dienstleistungsangebote der bisherigen Warenprüfung der Hohenstein Institute überführt.

Die Kunden der Hohenstein Institute werden von mittlerweile 19 Auslandsbüros in 17 Ländern betreut.

Das Institut für Hygiene und Biotechnologie wird als

Mit einer stärkeren Konzentration auf die Marke „Hohenstein“ und einer entsprechenden Neugestaltung des Firmenlogos betonen die Hohenstein Institute ihre erfolgte Wandlung vom innerdeutschen Forschungs- und Prüfinstitut hin zum weltweiten Anbieter hochspezialisierter Dienstleistungen rund um das Thema Textil. Ebenfalls Ausdruck der strategischen Weiterentwicklung ist die Gründung der „Hohenstein Textile Testing Institute GmbH & Co. KG“. In das neue Unternehmen werden zum 1. Dezember 2008 die Prüf- und Dienstleistungsangebote der bisherigen Warenprüfung der Hohenstein Institute überführt. Die Kunden der Hohenstein Institute werden von mittlerweile 19 Auslandsbüros in 17 Ländern betreut. Das Institut für Hygiene und Biotechnologie wird als "Ausgewählter Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet und öffnet am 18. Februar seine Labore für die Öffentlichkeit.

2010

Im Hinblick auf die zunehmende internationale Ausrichtung der Hohenstein Institute werden die Unternehmenseinheiten des internationalen Textilforschungs- und Dienstleistungszentrums zum 1. Januar 2010 teilweise umbenannt. Im Vordergrund steht bei der Namensgebung die Stärkung der Dachmarke „Hohenstein“. Unter dieser agieren künftig folgende Firmen: Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG (bisher Forschungsinstitut Hohenstein Prof. Dr. Jürgen Mecheels GmbH & Co. KG) Hohenstein Institut für Textilinnovation e.V. (bisher Bekleidungsphysiologisches Institut Hohenstein e.V.) Hohenstein Academy e.V. (bisher Technische Akademie Hohenstein e.V.) Hohenstein Textile Testing Institute GmbH & Co. KG

2012

Der OEKO-TEX® Standard 100 feiert sein 20-jähriges Jubiläum. In diesem Zeitraum wurden insgesamt mehr als 100.000 Zertifikate für rund 10.000 Unternehmen ausgestellt.

2014

Am Stammsitz in Bönnigheim sind mittlerweile 500 Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommen rund 200 Personen in Auslandsbüros in mehr als 40 Ländern weltweit.

1946
Als Prof. Dr.-Ing. Otto Mecheels mit seiner Familie und rund 60 Studenten sowie Lehr- und Forschungspersonal die Räume des Schlosses Hohenstein bezieht, zeigt dieses noch sämtliche Kriegsschäden wie ein Loch im Schlossdach und die heruntergebrannte Schlosskelter. Das Inventar wurde zu Kriegsende weitestgehend geplündert.

Als Prof. Dr.-Ing. Otto Mecheels mit seiner Familie und rund 60 Studenten sowie Lehr- und Forschungspersonal die Räume des Schlosses Hohenstein bezieht, zeigt dieses noch sämtliche Kriegsschäden wie ein Loch im Schlossdach und die heruntergebrannte Schlosskelter. Das Inventar wurde zu Kriegsende weitestgehend geplündert.

1952
 In einem Fertigbau der Firma Kübler ist zunächst die Contex (Konfektion Textil) untergebracht, von der im Lohn Näharbeiten für die Firma R&A Becker durchgeführt werden. In der Folge sind in den Räume ab 1955 das chemische Labor für Textilingenieure, ab 1957 das Bekleidungstechnikum und ab 1963 die Mensa untergebracht. Der Abbruch wird 1985 zu Gunsten eines Neubaus (Kavaliersbau) erfolgen.

Prof. Otto Mecheels kauft das mittlerweile in Staatsbesitz befindliche Schloss. In einem Fertigbau der Firma Kübler ist zunächst die Contex (Konfektion Textil) untergebracht, von der im Lohn Näharbeiten für die Firma R&A Becker durchgeführt werden. In der Folge sind in den Räume ab 1955 das chemische Labor für Textilingenieure, ab 1957 das Bekleidungstechnikum und ab 1963 die Mensa untergebracht. Der Abbruch wird 1985 zu Gunsten eines Neubaus (Kavaliersbau) erfolgen.

1954
Zwei Kübler-Fertigbauteile werden an der Ostseite des Schlosses auf dem ehemaligen Nutzgarten gebaut. Heute beherbergen die Räume Teile der Abteilung Bekleidungstechnik.

Auch die im Krieg ausgebrannte Kelter wird wieder aufgebaut und beherbergt zunächst die Aula und Unterrichtsräume der Lehranstalt Hohenstein e.V.. 1979 wird das Gebäude in ein Technikum für den Bereich Consumer Tests umgewandelt werden.
Zwei Kübler-Fertigbauteile werden an der Ostseite des Schlosses auf dem ehemaligen Nutzgarten gebaut. Heute beherbergen die Räume Teile der Abteilung Bekleidungstechnik.

Auch die im Krieg ausgebrannte Kelter wird wieder aufgebaut und beherbergt zunächst die Aula und Unterrichtsräume der Lehranstalt Hohenstein e.V.. 1979 wird das Gebäude in ein Technikum für den Bereich Consumer Tests umgewandelt werden.

Zwei Kübler-Fertigbauteile werden an der Ostseite des Schlosses auf dem ehemaligen Nutzgarten gebaut. Heute beherbergen die Räume Teile der Abteilung Bekleidungstechnik. Auch die im Krieg ausgebrannte Kelter wird wieder aufgebaut und beherbergt zunächst die Aula und Unterrichtsräume der Lehranstalt Hohenstein e.V.. 1979 wird das Gebäude in ein Technikum für den Bereich Consumer Tests umgewandelt werden.

1957
Das Schloss wird in einem hellen barockgelb gestrichen.

Der William-Küster-Bau, benannt nach dem berühmten Chemiker und Doktorvater von Otto Mecheels, wird gebaut und bietet zusätzliche Unterrichtsräume und das Laboratorium für die Chemische Abteilung. Nach einem Umbau im Jahre 1995 wird das Gebäude vom Institut für Hygiene und Biotechnologie und der Abteilung Bekleidungsphysiologie genutzt werden.
Das Schloss wird in einem hellen barockgelb gestrichen.

Der William-Küster-Bau, benannt nach dem berühmten Chemiker und Doktorvater von Otto Mecheels, wird gebaut und bietet zusätzliche Unterrichtsräume und das Laboratorium für die Chemische Abteilung. Nach einem Umbau im Jahre 1995 wird das Gebäude vom Institut für Hygiene und Biotechnologie und der Abteilung Bekleidungsphysiologie genutzt werden.

Das Schloss wird in einem hellen barockgelb gestrichen. Der William-Küster-Bau, benannt nach dem berühmten Chemiker und Doktorvater von Otto Mecheels, wird gebaut und bietet zusätzliche Unterrichtsräume und das Laboratorium für die Chemische Abteilung. Nach einem Umbau im Jahre 1995 wird das Gebäude vom Institut für Hygiene und Biotechnologie und der Abteilung Bekleidungsphysiologie genutzt werden.

1958

In einem kleinen Anbau an der Nordseite des Schlosses wird der Dampfkessel für die Chemischreinigung untergebracht.

1959

Das Aulagebäude mit zwei Hörsälen mit insgesamt 354 Plätzen und Büros für die Schulleitung wird in der Rekordzeit von 3 Monaten erstellt.

1962
Das Gebäude des Technikums wird zunächst zweistöckig erbaut und bietet Platz für zwei weitere Hörsäle, ein Chemisches Laboratorium und Büros. 1969 wird das Gebäude um eine Etage aufgestockt und 1984 durch einen unterirdischen Anbau für Labor- und Lagerräume erweitert. An der Westwand des Schlosses wird nach dem Vorbild von Schloss Langenburg bei Öhringen ein Balkon im Wohnbereich der Familie von Prof. Dr. Jürgen Mecheels errichtet.
Das Gebäude des Technikums wird zunächst zweistöckig erbaut und bietet Platz für zwei weitere Hörsäle, ein Chemisches Laboratorium und Büros. 1969 wird das Gebäude um eine Etage aufgestockt und 1984 durch einen unterirdischen Anbau für Labor- und Lagerräume erweitert. An der Westwand des Schlosses wird nach dem Vorbild von Schloss Langenburg bei Öhringen ein Balkon im Wohnbereich der Familie von Prof. Dr. Jürgen Mecheels errichtet.

Das Gebäude des Technikums wird zunächst zweistöckig erbaut und bietet Platz für zwei weitere Hörsäle, ein Chemisches Laboratorium und Büros. 1969 wird das Gebäude um eine Etage aufgestockt und 1984 durch einen unterirdischen Anbau für Labor- und Lagerräume erweitert. An der Westwand des Schlosses wird nach dem Vorbild von Schloss Langenburg bei Öhringen ein Balkon im Wohnbereich der Familie von Prof. Dr. Jürgen Mecheels errichtet.

1973

Akuter Platzmangel macht den Auszug der Familie von Prof. Dr. Jürgen Mecheels nach 15 Jahren auf dem Schloss notwendig. Die Räume im ersten Stock werden künftig von der Geschäftsleitung der Hohenstein Institute genutzt.

1974

An der Südseite des Technikums entsteht ein zweistöckiger Anbau für Büros und Lagerräume der Abteilungen Chemischreinigung und Bekleidungsphysiologie.

1985
Der im Jahr 1954 errichtete Fertigbau, in dem zunächst für die Firma R&A Becker im Lohn Näharbeiten durchgeführt wurden, ab 1955 das Chemische Labor für Textilingenieure, ab 1957 das Bekleidungstechnikum und ab 1963 die Mensa untergebracht waren, wird zu Gunsten eines Neubaus (Kavaliersbau) abgebrochen.

Der im Jahr 1954 errichtete Fertigbau, in dem zunächst für die Firma R&A Becker im Lohn Näharbeiten durchgeführt wurden, ab 1955 das Chemische Labor für Textilingenieure, ab 1957 das Bekleidungstechnikum und ab 1963 die Mensa untergebracht waren, wird zu Gunsten eines Neubaus (Kavaliersbau) abgebrochen.

1986

An der Stelle der Mensa (früher Contex/Chemisches Labor) entsteht auf drei Stockwerken der sogenannte Kavaliersbau. Er beherbergt im OG u. a. die Mensa (heute Cafeteria).

1990

Das Gebäude der Technischen Akademie wird erweitert - es entstehen drei weitere Hörsäle sowie Räume für die Verwaltung und ein Foyer.

1991

Das KWL-Technikum an der Nordseite des Schlosses wird bezogen.

1992

Hedwig Mecheels, die Witwe von Prof. Dr.-Ing. Otto Mecheels, zieht aus dem Schloss in ein Wohnstift. Die Räume ihrer bisherigen Wohnung werden künftig von der Geschäftsleitung und dem Chefsekretariat genutzt.

1993

Das Chemische Forschungslabor im Bau 6 erhält eine grundsätzliche Renovierung. Die Laboratorien und Arbeitsräume im dritten Stock Ost des Schlosses sowie das Archiv im Dachgeschoss werden modern ausgebaut und eine Treppe ins Dachgeschoss installiert.

1994
Eine neue Klimakammer für Trageversuche wird erstellt. Im zweiten Stock des Schlosses wird ein modernes umweltanalytisches Labor eingerichtet.

Eine neue Klimakammer für Trageversuche wird erstellt. Im zweiten Stock des Schlosses wird ein modernes umweltanalytisches Labor eingerichtet.

1995
Nur als Provisorium gedacht - aber heute noch in Betrieb: Containerbüros für die Abteilung Bekleidungstechnik werden errichtet.

Nur als Provisorium gedacht - aber heute noch in Betrieb: Containerbüros für die Abteilung Bekleidungstechnik werden errichtet.

2004
Die Räume der Abteilung Consumer Tests im Dachgeschoss des Schlosses werden renoviert und umgebaut. Im EG des Schlosses werden die Gebäude des umweltanalytischen Labors modernisiert.

Die Räume der Abteilung Consumer Tests im Dachgeschoss des Schlosses werden renoviert und umgebaut. Im EG des Schlosses werden die Gebäude des umweltanalytischen Labors modernisiert.

2005

Im Renaissanceschloss aus dem 17. Jahrhundert und den acht modernen Nebengebäuden sind das Bekleidungsphysiologische Institut Hohenstein e.V., das Forschungsinstitut Hohenstein Prof. Dr. Jürgen Mecheels GmbH & Co. KG und die Technische Akademie Hohenstein e.V. untergebracht.

2006
Am 18. April 2006 erfolgt der erste Spatenstich bzw. Baggerbiss zum Neubau eines Dienstleistungs- und Forschungsgebäudes mit einer Fläche von rund 1700 qm. Dieses soll unter anderem die Containerbüros der Abteilung Bekleidungstechnik aus dem Jahre 1995 ersetzen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2007 geplant.
Am 18. April 2006 erfolgt der erste Spatenstich bzw. Baggerbiss zum Neubau eines Dienstleistungs- und Forschungsgebäudes mit einer Fläche von rund 1700 qm. Dieses soll unter anderem die Containerbüros der Abteilung Bekleidungstechnik aus dem Jahre 1995 ersetzen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2007 geplant.

Am 18. April 2006 erfolgt der erste Spatenstich bzw. Baggerbiss zum Neubau eines Dienstleistungs- und Forschungsgebäudes mit einer Fläche von rund 1700 qm. Dieses soll unter anderem die Containerbüros der Abteilung Bekleidungstechnik aus dem Jahre 1995 ersetzen. Die Fertigstellung erfolgt 2007 geplant.

2007
Das Dach und die Fassade des Schlosses Hohenstein werden von Grund auf saniert. Die Farbgebung orientiert sich an der ursprünglichen Gestaltung des Gebäudes. Am 10. Juli werden die Turmspitzen mit
Das Dach und die Fassade des Schlosses Hohenstein werden von Grund auf saniert. Die Farbgebung orientiert sich an der ursprünglichen Gestaltung des Gebäudes. Am 10. Juli werden die Turmspitzen mit

In Anwesenheit des baden-württembergischen Wirtschaftsministers Ernst Pfisters sowie zahlreicher Freunde der Hohenstein Institute wird am 28.9.2007 das neue Service- und Innovationsgebäude, der `Josef-Kurz-Bau´ am Südhang des Schlossberges eingeweiht. Mit der Namensgebung bedankt sich die Familie Mecheels bei Prof. Dr. Josef Kurz für seine mehr als 50-jährige fruchtbare Tätigkeit für die Hohenstein Institute. Im neuen Gebäude stehen rund 1.700 qm zusätzliche Labor-, Büro- und Lagerflächen zur Verfügung, die von 45 Mitarbeitern aus den Abteilungen Warenprüfung, Bekleidungstechnik, Bekleidungsphysiologie sowie Textile Dienstleistungen und Innovationen genutzt werden. Die Kosten für das Gebäude und seine Einrichtung betragen 3,7 Mio. Euro. Die Landesstiftung Baden-Württemberg stellt zusätzlich dem gemeinnützigen Forschungszweig Mittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro zur Anschaffung von neuen wissenschaftlichen Geräten zur Verfügung.

2009
Das Dach und die Fassade des Schlosses Hohenstein werden von Grund auf saniert. Die Farbgebung orientiert sich an der ursprünglichen Gestaltung des Gebäudes. Am 10. Juli werden die Turmspitzen mit
Das Dach und die Fassade des Schlosses Hohenstein werden von Grund auf saniert. Die Farbgebung orientiert sich an der ursprünglichen Gestaltung des Gebäudes. Am 10. Juli werden die Turmspitzen mit

Das Dach und die Fassade des Schlosses Hohenstein werden von Grund auf saniert. Die Farbgebung orientiert sich an der ursprünglichen Gestaltung des Gebäudes. Am 10. Juli werden die Turmspitzen mit "Zeitkapseln" versehen. Dachfläche: ca. 950 qm Verarbeitete Dachziegel: 29.000 für das Hauptdach, 13.000 für die Türme Gewicht der verarbeiteten Dachziegel (Biberschwanz): 45 Tonnen für das Hauptdach, 14 Tonnen für die Türme Gewicht der verarbeiteten Mineralfarbe: 950 kg Gesamtlänge der verarbeiteten Dachlatten: ca. 6.700 lfm

2012

Am 27.3.2012 erfolgte der erste Spatenstich bzw. Baggerbiss zum Neubau eines Dienstleistungs- und Forschungsgebäudes der Hohenstein Institute mit einer Fläche von rund 2.580 qm. Die Fertigstellung ist für Sommer 2013 geplant

2012

Das Schloss und die Nebengebäude werden mit Versorgungsleitungen an das im Bau befindliche Blockkraftheizwerk angebunden. In der Folge wird der Schlosshof neu gestaltet.

2013

Am 28. Oktober wird der 2.580 m2 große Otto-Mecheels-Bau eingeweiht. Neben Büroräumen für rund 160 Mitarbeiter beherbergt dieser die zentrale Warenannahme und ein modernes Blockheizkraftwerk. Die Investitionssumme von rund 9 Mio. Euro ist die größte in der Geschichte der Hohenstein Institute.

v.Chr.

Die Kelten errichten erste Siedlungen und Betreiben auf dem Michelsberg eine Fliehburg und ein Heiligtum mit Opferstätte

100 n.Chr.

Besetzung durch die Römer. Wenig später Bau einer Strasse und Errichtung des Limes-Wall.

300 n.Chr.

Das römische Reich zerfällt. In der Region kommen die Alemannen an die Macht.

496 n.Chr.

Die Franken schlagen die bis dorthin herrschenden Alemannen. Die unterlegenen Alemannen müssen darauf einen Teil ihrer Gebiete den Franken überlassen.

536 n.Chr.

Nach weiteren militärischen Niederlagen der Alemannen untersteht nun das ganze Reich den Franken. Das Gebiet wird in Grafschaften aufgeteilt. Der Ort Hohenstein gehörte zuerst zur Grafschaft Lauffen später zu Enzau unter dem Grafen von Vaihingen.

Um 1000

Um die Bauern der Region zu schützen, erbauen Ritter erst kleine Festungen - darunter auch die Burg Hohenstein.

1250

Der ursprüngliche Name von Hohenstein "Howenstein" wird erstmals in einer Urkunde des Zisterzienser-Klosters Maulbronn (heute UNESCO-Weltkulturerbe, ca. 30 km von Hohenstein entfernt) erwähnt. Als Burginhaber wird Geroldus von Howenstein genannt. Ein Bild der Burg gibt es nicht, es ist allerdings wahrscheinlich, dass die Burg einen mächtigen Bergfried besaß, der vom gesamten Umland aus zu sehen war.

1443

Nachdem die Ritter Howenstein ausgestorben sind, verleibt sich der Graf von Württemberg die Burg Hohenstein ein.

1533

Das Gut Hohenstein wird je zur Hälfte an die Freiherrn von Lienenheim und Talheim verkauft.

1550

Da die Burg von ihrem Besitzer nicht mehr selbst bewohnt wird, wird sie mehr und mehr vernachlässigt und verfällt allmählich zur Ruine.

1555

Das Rittergut Hohenstein fällt wieder an Württemberg zurück. An der Stelle der total zerfallenen Burg Hohenstein wird von Herrn von Plieningen (Ort bei Stuttgart, unmittelbar benachbart zu Hohenheim) das Schloss Hohenstein erbaut.

1601

Die Dorfkirche in Hohenstein wird erbaut.

1629-1641

Der Eitel Hans von Plieningen wird alleiniger Herr von Hohenstein.

1634

Die Region erlebt nach der Niederlage der protestantischen Truppen am 6. und 9. September zwei verheerende Plünderungen.

1641

Hohenstein wird vollkommen an Herzog Eberhard von Württemberg abgetreten und am 14. Mai 1641 von der Witwe Anna Marie Jakob gekauft.

1648

Das Schloss wird von kurbayrischen Truppen geplündert.

1672

Die Hohensteiner Schlossherren richten einen eigenen Friedhof ein. Vorher waren sie auf dem Friedhof von Kirchheim begraben worden.

1678

Die ältere Tochter Antonie der Witwe Jakob heiratet den Freiherrn Eberhard Ernst von Gaisberg.

1683
Aus der ziemlich groben Zeichnung des Forstrats Kieser hat Werner Holbein aus Bönnigheim im Jahre 1984 eine zeichnerische Rekonstruktion versucht.

Die erste zeichnerische Darstellung des 1593 erbauten Schlosses Hohenstein findet sich im Kieserschen Forstlagerbuch von 1683. Aus der ziemlich groben Zeichnung des Forstrats Kieser hat Werner Holbein aus Bönnigheim im Jahre 1984 eine zeichnerische Rekonstruktion versucht.

1689

Im März fallen die Truppen von König Ludwig XIV über die Region her und verwüsten sie.

1693

Neben dem Heidelberger Schloss wird auch das Schloss Hohenstein von Truppen des französischen General Mélac geplündert und niedergebrannt.

1698

Unter der Witwe Maria Magdalena von Gaisberg wird das völlig zerstörte Schloss im schlichten Renaissancestil mit zwei Wohntürmen und einem Treppenturm wieder aufgebaut. Der frühere Ostflügel wird nicht wieder aufgebaut. Die Baumaßnahmen stellen den letzten Abschnitt in der Baugeschichte des Schlosses dar und repräsentiert das heutige äußere Aussehen des Schlosses.

1738

Da ein Freiherr von Schütz-Pflummern in die Familie Gaisberg eingeheiratet hat und die Gaisbergs keine männlichen Nachkommen haben, geht der gesamte Besitz an die von Schütz-Pflummerns über und bleibt dort bis ins Jahr 1942.

1803-1851

Die Lehnzehnten werden an die herzogliche bzw. an die königliche Kammer und nicht mehr an die Schlossherren entrichtet.

1804

Das Gut wird an den Kurfürsten Friedrich von Württemberg verkauft.

1848

Ort und Schloss werden von französischen Reitern geplündert.

1900

Das Schloss Hohenstein wird erstmals fotografiert. Bemerkenswert ist, dass sich auf der Hangseite zur Steige hin noch ausgedehnte Weinberge befinden. Außerdem stehen an der schlossseitigen Steige zwei Häuser, die dem Gesinde der Schlossherrschaft als Wohnung dienen.

1913-1919

1913-1919 Unterbrochen durch den Ersten Weltkrieg wird das Schloss von August Wilhelm Schott von Pflummern einer umfangreichen inneren und äußeren Erneuerung unterzogen. U. a. werden Paneelwände im heutigen Geschäftsleitungssekretariat und Stuckdecken im heutigen Sitzungszimmer ergänzt. Die Außenaufnahme stammt ca. von 1920: die steigseitigen Weinberge am Schloss sind noch vorhanden, aber die Gesindehäuser wurden zwischenzeitlich abgerissen.

1935

Die erste Luftaufnahme des Schlosses Hohenstein zeigt u. a. die Schlosskelter Die Weinberge am dorfseitigen Hang reichen bis an die Schlossmauern heran. Der unterhalb der Kelter befindliche Nutzgarten wird 1954 aufgelöst. An seiner Stelle entsteht ein Anbau für die damalige Lehranstalt Hohenstein.

1942

Nach dem Tod der Eltern erben Ruth und Isabella Schott von Pflummern das Schloss und müssen es aufgrund der hohen Besteuerung notgedrungen an das Deutsche Frauenwerk der NSDAP verkaufen. Die Äcker und die Weinberge des Schlossguts werden verpachtet. Das Schloss erhält zum Schutz vor Fliegerangriffen einen Tarnanstrich.

1945
Truppen der französischen Fremdenlegion nehmen das Schloss ein. Der anschließende Artilleriebeschuss deutscher Truppen von Kirchheim aus setzt das Keltergebäude im Schlosshof in Brand. Eine Granate schlägt in das Schloss ein und reißt ein großes Loch in den Nordteil des Daches.
Truppen der französischen Fremdenlegion nehmen das Schloss ein. Der anschließende Artilleriebeschuss deutscher Truppen von Kirchheim aus setzt das Keltergebäude im Schlosshof in Brand. Eine Granate schlägt in das Schloss ein und reißt ein großes Loch in den Nordteil des Daches.

Truppen der französischen Fremdenlegion nehmen das Schloss ein. Der anschließende Artilleriebeschuss deutscher Truppen von Kirchheim aus setzt das Keltergebäude im Schlosshof in Brand. Eine Granate schlägt in das Schloss ein und reißt ein großes Loch in den Nordteil des Daches.

Entwicklung
Gebäude
Ort und Schloss Hohenstein